Eigendarstellung
Das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) wurde 1952 als Institut für Holztechnologie und Faserbaustoffe gegründet und 1992 als unabhängiges und gemeinnütziges Institut privatisiert. Alleiniger Gesellschafter ist der „Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden e.V.“ Diesem gehören gegenwärtig etwa 90 Unternehmen, Verbände und Institutionen aus der Holzwirtschaft, Möbelindustrie, Forschung, Lehre, Verbänden und verwandten Industriezweigen als Mitglieder an.
Zentrales Betätigungsfeld des Instituts ist die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf nahezu allen Gebieten des Rohstoffs Holz, seiner Be- und Verarbeitung zu Holzwerkstoffen und Fertigerzeugnissen sowie deren Veredlung. Ergänzend dazu bietet das IHD mit seiner Tochter – dem Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie Dresden (EPH) – weltweit Leistungen zur Prüfung, Zertifizierung, Beratung, Begutachtung sowie Weiterbildung an. Das Institut versteht sich als Partner der mittelständischen Unternehmen der Holzwirtschaft, Möbelindustrie sowie verwandter Industriezweige und pflegt Kontakte mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in mehr als 60 Ländern Europas, Asiens, Amerikas und Australiens.
Mit mehr als 130 Mitarbeitern sowie modern ausgerüsteten Experimentierfeldern und Laboratorien verfügt das IHD über sehr gute Voraussetzungen: Die gerätetechnische Infrastruktur umfasst moderne Anlagen zur labortechnischen und industrieanalogen Fertigung von Holzwerkstoffen, zur Modifizierung von Holz und Holzwerkstoffen, zur Bearbeitung von Holz basierten Materialien, zur zwei und dreidimensionalen Beschichtung und zum Direktdruck von Holzwerkstoffoberflächen sowie zur Synthese von Beschichtungsmaterialien und Klebstoffen.
Das IHD bearbeitet jährlich etwa 50 öffentlich geförderte Projekte. Zu den Fördermittelgebern gehören das BMWE, das BMLEH und das BMFTR auf Bundesebene, der Freistaat Sachsen und die Europäische Gemeinschaft. Ergänzt wird die öffentlich geförderte Forschung durch industrielle Auftragsforschung. Zirka 15 % der wissenschaftlichen Ressourcen dienen der Grundlagenforschung, 85 % der angewandten, marktvorbereitenden Forschung und technologischen Entwicklung.