Eigendarstellung
Die gemeinnützige KIMW Forschungs-GmbH (KIMW-F) ist eine private nicht-gewinnorientierte Forschungseinrichtung mit Sitz in Lüdenscheid und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die KIMW-F gGmbH wurde zum 01.07.2013 gegründet. Gesellschafter der gemeinnützigen Forschungsstelle ist der eingetragene Verein "Trägergesellschaft Kunststoff-Institut Lüdenscheid" mit aktuell mehr als 400 Mitgliedsfirmen aus Wirtschaft, Verwaltung und Hoch-schulen. Zweck der Körperschaft ist die Förderung von Wissenschaft und For-schung im Sinne von § 52 Abs. 2 Nr. 1 AO. Die KIMW-F erhält keine Grundfinan-zierung. In der gemeinnützigen KIMW Forschungs-GmbH werden Kunststoff verarbeitende Unternehmen in ihren Forschungs- und Entwicklungsaufgaben unterstützt. Das Ziel der Forschungsstelle ist, durch Schaffung von Innovationsführerschaft, Auf-bau von Know-how und Wissensverbreitung, die Wettbewerbsfähigkeit durch partnerschaftliche, anwendungs- und grundlagenorientierte F&E-Tätigkeiten in der deutschen Kunststoffbranche zu sichern. In den letzten Jahren konnte die KIMW-F ein vielfältiges Know-how in den Bereichen der Oberflächen- und Be-schichtungstechnik sowie in Kombination mit Verarbeitungswerkzeugen aufbau-en.
Aufgrund neuer Anforderungen an funktionelle, optische und haptische Eigen-schaften ist die kunststoffverarbeitende Industrie einem permanenten Innovati-onsdruck ausgesetzt. Das gilt im Besonderen für die Oberflächen von Werkzeu-gen und Kunststoffformteilen. Die gemeinnützige KIMW Forschungs-GmbH er-forscht die dazu notwendigen Materialien und Prozesse oder entwickelt beste-hende Systeme weiter. Dabei wird der Fokus auf die Grundlagenentwicklung von CVD-Beschichtungsprozessen zum Aufbau innovativer und maßgeschneiderter Schichtfolgen sowie die Aufskalierung solcher Prozesse gelegt.
Für die Werkzeugbranche konzipiert und erprobt die Forschungsstelle neuartige Beheizungs- und Temperiersysteme und entwickelt spezielle Werkzeugkompo-nenten. Durch die Neu- und Weiterentwicklung von Werkzeugen für die Kunst-stoffverarbeitung werden Produktivität und Bauteilqualität bei gleichzeitig opti-mierter Prozesseffizienz aufgrund geringeren Energiebedarfs gesteigert