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Logo: Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH - IHD

Das Institut für Holztechnologie Dresden gemeinnützige GmbH (IHD) wurde 1952 als Institut für Holztechnologie und Faserbaustoffe gegründet und 1992 als unabhängiges und gemeinnütziges Institut privatisiert.
Alleiniger Gesellschafter ist der „Trägerverein Institut für Holztechnologie Dresden e. V.”. Diesem gehören gegenwärtig etwa 90 Unternehmen, Verbände und Institutionen u.a. aus der Holzwirtschaft, Möbelindustrie Forschung, Lehre, Verbänden und verwandten Industriezweigen als Mitglieder an. Seit Juni 2011 ist der Trägerverein als AiF-Forschungsvereinigung „Holztechnologie” Mitglied der AiF.
Das zentrale Betätigungsfeld des Instituts ist die anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung auf nahezu allen Gebieten des Rohstoffs Holz, seiner Bearbeitung zu Holzwerkstoffen und Fertigerzeugnissen sowie deren Veredlung. Parallel bzw. ergänzend dazu ist das IHD auf den Gebieten Prüfung, Zertifizierung, Beratung, Gutachten sowie Weiterbildung tätig. Prüfaufträge und Dienstleistungen für Industrie und Handwerk werden vorwiegend durch das Tochterunternehmen, die Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie Dresden GmbH (EPH), bearbeitet.
Basis für das breitgefächerte holztechnologische Forschungs- und Dienstleistungsangebot sind mehr als 100 wissenschaftliche Mitarbeiter, Techniker und Fachkräfte sowie moderne Laboratorien, Technika und Prüffelder. Die gerätetechnische Infrastruktur umfasst dabei moderne Anlagen zur labortechnischen und industrieanalogen Fertigung von Holzwerkstoffen, zur Modifizierung von Holz und Holzwerkstoffen, zur Bearbeitung von Holz basierten Materialien, zur Beschichtung und zum Direktdruck von Holzwerkstoffoberflächen sowie zur Darstellung bzw. Synthese von Beschichtungsmaterialien und Klebstoffen. Darüber hinaus verfügt das IHD über moderne Analyse- und Diagnosetechnik von der molekularbiologischen Diagnostik von Pilzen über die chemische Analyse von Klebstoffen, bis zur mechanischen und physikalischen Charakterisierung.
Ergänzt wird die Infrastruktur des IHD durch eine eigene Bibliothek und durch die Datenbank Holztechnologie mit mehr als 80.000 referierten Literaturstellen (mit einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von 2.000 Nachweisen).
Das IHD bearbeitet jährlich etwa 40 öffentlich geförderte Projekte. Zu den Fördermittelgebern gehören BMWi, BMELV, BMBF auf Bundesebene, der Freistaat Sachsen und die Europäische Gemeinschaft. Ergänzt wird die öffentlich geförderte Forschung durch industrielle Auftragsforschung. Zirka 15 Prozent der wissenschaftlichen Ressourcen dienen der Grundlagenforschung, 85 Prozent der angewandten Forschung und technologischen Entwicklung.
Das wissenschaftliche Profil des IHD umfasst grundlagenorientierte Bereiche zu Biologie, Physik und Chemie von Holz, Holz basierten Werkstoffen und ihren Komponenten wie Bindemittel und Additive, Beschichtungsmaterialien. Ergänzt wird dies durch die Entwicklung von Methoden und Verfahren zur Charakterisierung, Diagnostik und Analytik. Zu den Schwerpunkten der anwendungsorientierten Forschung und technologische Entwicklung zählen Technologien der Fertigung Holz basierter Materialien, ihrer Bearbeitung und Beschichtung, der Entwicklung neuartiger Holz basierter Produkte und von Techniken zur Produktionsüberwachung und Qualitätssicherung.
Das IHD veröffentlicht seine Ergebnisse in relevanten Fachzeitschriften, es präsentiert seine Arbeiten bei nationalen und internationalen Kongressen bzw. Messen und organisiert selbst regelmäßig im Zweijahresrhythmus Fachtagungen.