Ziel der Entwicklung

Logo: EasyCult® Dipslide für Bakterien nach 48h Inkubationszeit mit bis zu 105 KBE/ml im unbehandelten Abwasser (links) und keimfreies Resultat mit 0 KBE/ml nach 1h, 2h und 4h Behandlung
EasyCult® Dipslide für Bakterien nach 48h Inkubationszeit mit bis zu 105 KBE/ml im unbehandelten Abwasser (links) und keimfreies Resultat mit 0 KBE/ml nach 1h, 2h und 4h Behandlung

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Verfahrens zur Aufbereitung von Waschanlagenwasser. Der innovative Charakter des Verfahrens zeichnet sich besonders durch die einzigartige Kombination von in situ Chlorelektrolyse und Photokatalyse in einer modular aufgebauten, autark auslegbaren, Anlage aus. Durch die einzigartige Kombination von in situ Chlorelektrolyse und Photokatalyse lassen sich bei vergleichbarem Energiebedarf höhere Eliminationsleistungen erzielen als mit den Einzelverfahren.
Die meisten gewerblichen Autowaschanlagen und Waschstraßen arbeiten mit einem kreislaufgeführten Wassersystem. Durch die Kreislaufführung der Brauchwässer kommt es zu einer starken Anreicherung von unerwünschten Mikroorganismen, Feststoffen und organischen Substanzen. Dies stellt eine potenzielle Gefährdung für Kunden und das Personal dar, weshalb eine Aufbereitung der Brauchwässer notwendig ist. Weiterhin können dadurch die Kosten für die Waschanlagenbetreiber gesenkt werden, da diese die kontaminierten Abwässer nicht mehr als Sondermüll entsorgen müssen. Darüber hinaus kann das Verfahren einer weiteren Austrocknung von Fließ- und Oberflächengewässern entgegenwirken.

Vorteile und Lösungen

Um diese Ziele zu erreichen, wird ein Verfahren entwickelt, das die Filtration, die Chlorelektrolyse und die Photokatalyse miteinander kombiniert, um einen nach VDI 4250 keimfreien Betrieb bei gleichzeitiger Reduzierung der organischen Belastung zu gewährleisten. Das Verfahren kommt dabei ohne den Einsatz von gesundheits- und umweltschädlichen, korrosiven sowie kostenintensiven Chemikalien aus, wodurch das zu entwickelnde Verfahren entscheidende Vorteile gegenüber den herkömmlichen Aufbereitungsverfahren aufweist.

Zielgruppe und Zielmarkt

Brauchwässer in einer Autowaschanlage weisen zum Teil eine starke mikrobielle Kontamination auf, wodurch es erforderlich ist, sowohl das Personal als auch den Kunden vor einer möglichen Gesundheitsgefährdung zu schützen. Zudem ergeben sich hohe Kosten für die Ableitung des Abwassers und ein hoher Bedarf an Frischwasser, sofern keine Wasseraufbereitung vorhanden ist. Das im Rahmen des Projektes zu entwickelnde Wasseraufbereitungssystem, ist für den Betreiber der Waschanlage kostenreduzierend.