Ziel der Entwicklung

Logo: Mit 99 kGy bestrahlter Bratpfannengriff aus Polyamid 6
Mit 99 kGy bestrahlter Bratpfannengriff aus Polyamid 6

Es sollten neue, thermisch stabile und genotoxisch unbedenkliche Strahlenvernetzungsverstärker für die Stahlenvernetzung von Polyamid 6 in Lebensmittelkontaktanwendungen in Europa gefunden werden. Dies gelang mit Allylamiden mit höherem Molekulargewicht. Neben der Hauptanwendung, Spritzguss, sollte das Potenzial der Strahlenvernetzung im 3D-Druck untersucht werden (PA6, PLA, Geniomer).

Vorteile und Lösungen

Die Allylamide N, N‘-Diallyldodecandiamid (259 °C), N, N‘, N‘‘, N‘‘‘-Tetraalylbutantetracarboxamid (274) und N, N‘-Diallyldodecandiamid (289 °C) weisen hervorragende thermische Stabilitäten auf und führen zu hohen Gelanteilen bei der Strahlenvernetzung von Polyamid 6. N,N‘-Diallyldodecandiamid hat erfolgreich die Genotoxizitätstests OECD TG471 und TG487 bestanden und eignet sich daher prinzipiell für Lebensmittelkontaktanwendungen (EFSA, Note for Guidance).

Zielgruppe und Zielmarkt

Der Markt für 3D-Druck ist eher klein. Der Markt für thermisch stabile Strahlenvernetzungsadditive (Extrusion, Folienblasen, Blasformen, Spritzguss, höher schmelzende Polyamide) und Additive mit Lebensmittelkontaktzulassung ist deutlich größer. Hier haben Polymerhersteller, Compoundeure und Bestrahlungsdienstleister großes Interesse.