Ziel der Entwicklung

Logo: Prototyp: 3fach Leck, runde Form
Prototyp: 3fach Leck, runde Form

Es ist das Projektziel, Kalibrierlecks für den Bereich von kleinen Leckageraten von 5 bis 500 g/a Kältemittel (für R1234yf entspricht dies einer Leckagerate von ca. 3x10-5 bis 3x10- 3 mbar l/s) zu entwickeln, d. h. bis zur unteren Nachweisgrenze der Wasserbadprüfung. Umgerechnet auf Luft entspricht dies einem Volumenstrom der aufsteigenden Blasen der Größenordnung von 0,1 bis 10 ml/h (laminare Strömung vorausgesetzt).

Vorteile und Lösungen

Eine stabile Leckagerate in Form von aufsteigenden Blasen in der gewünschten Größe wird durch Einsatz von Kapillaren erreicht. Die erforderliche Unabhängigkeit der Leckagerate von der Eintauchtiefe der Lecks lässt sich über einen Gasvorrat in einer flexiblen Hülle (Gasballon) umsetzen. Dies konnte im aufgebauten Wasserbecken nachgewiesen werden. Durch Einsatz verschiedener Kapillar-Durchmesser und -Längen kann ein möglichst großer Bereich der erzeugbaren Leckageraten abgedeckt werden.

Zielgruppe und Zielmarkt

Der potenzielle Markt der Kalibrierlecks für die Wasserbadprüfung ist nicht nur auf die Kältetechnik beschränkt (auch wenn dies der primäre Zielmarkt ist). So sind bedienerbasierte Prüfbecken im Bereich Gas-/ Wassertechnik ebenso verbreitet wie das ultraschallbasierte Verfahren in der Prüfung von KEG-Fässern. Ein weiteres Anwendungsfeld stellt die Dichtheitsprüfung von Lebensmittelverpackungen dar, die nach ASTM D3078 ebenfalls im Wasserbad bezüglich aufsteigender Blasen geprüft werden.