Ziel der Entwicklung
Der klassische mikrobiologische Nachweis von Legionellen ist zeitaufwändig und erfordert erfahrenes Personal. Die im Vorhaben realisierte Lösung bietet eine schnelle und automatisierbare Erkennung und Differenzierung verschiedener Legionellenspezies auf Nährbodenplatten. Die entwickelte Lösung kann zum schnellen Vor-Ort-Nachweis von Legionellen genutzt werden. Dabei zählen vor allem Betreiber wassertechnischer Anlagen, wie Kühltürme, Verdunstungs-kühlanlagen oder Nassabscheider zum potenziellen Kundenkreis. Nicht zuletzt auch durch die vorgeschriebenen zweiwöchentlich nachzuweisenden Eigenkontrollen. Neben den wassertechnischen Anlagen ergeben sich aber auch in anderen Bereichen potenzielle Anwendungsgebiete, wie zum Beispiel in öffentlichen Einrichtungen (Hotellerie, Gastronomie), in Kliniken und Praxen oder in diversen Forschungseinrichtungen. Zudem kann eine zeitnahe Differenzierung verschiedener
Vorteile und Lösungen
Bebrütete Nährbodenplatten werden mit Hilfe eines Hyperspektralkamerasystems gescannt und die dabei erfassten Kolonien werden über Verfahren der künstlichen Intelligenz klassifiziert in Begleitflora bzw. verschiedene Legionellen Spezies. Die Messung und Auswertung einer Platte erfolgt dabei innerhalb weniger Sekunden durch Klassifikation der ortsaufgelösten optischen Eigenschaften (NIR-Spektren) der Probe. Im Ergebnis werden die Anzahl – und Art der erkannten Legionellenkolonien auf der Nährbodenplatte ausgegeben.
Zielgruppe und Zielmarkt
Zielgruppen für das entwickelte Messverfahren sind Betreiber wassertechnischer Anlagen, öffentliche Einrichtungen (Hotels, Gastronomie), Kliniken, Forschungseinrichtungen, Labore und Behörden zur Untersuchung der Wasserqualität im In- und Ausland. Das entwickelte Gerätesystem soll zunächst vor allem an Betreiber wassertechnischer Anlagen innerhalb der EU vertrieben werden. Eine erfolgreiche Akkreditierung des Verfahrens als Prüfverfahren ermöglicht den vollen Marktzugang und steigert die Attraktivität des Messsystems vor allem für akkreditierte Prüflaboratorien. Geeignete nationale und für das entwickelte Messverfahren sind Betreiber wassertechnischer Anlagen, öffentliche Einrichtungen (Hotels, Gastronomie), Kliniken, Forschungseinrichtungen, Labore und Behörden zur Untersuchung der Wasserqualität im In- und Ausland. Das entwickelte Gerätesystem soll zunächst vor allem an Betreiber wassertechnischer Anlagen innerhalb der EU vertrieben werden. Eine erfolgreiche Akkreditierung des Verfahrens als Prüfverfahren ermöglicht den vollen Marktzugang und steigert die Attraktivität des Messsystems vor allem für akkreditierte Prüflaboratorien. Geeignete nationale und.